Every film maker is different depending on the entire experience and personality. So I decided to introduce myself a bit more detailed to let you know about the background of my creative work.

I took these photos in Morocco. I hope they feel as inspiring for you as the landscape did for me there.

about me

Film making is my profession and a big part of my life. But there is much more. I totally enjoy climbing. For me, it's the perfect group activity. It's about trusting your companions and going through challenges together. It strengthens my mental and physical balance and helps me to stay fit and to feel calm to make quick and precise decisions. With a pen and a piece of paper I unleash my thoughts and ideas. While I was growing up in North Germany, my roots had always instilled the “Berlin snout” into my childhood. So it was no surprise that I live in Berlin today and that I love this city as much as my hometown. This place lives up to its reputation. The metropolis is international, political and full of possibilities. I enjoy my life, have a lot of plans, and want to get creative every and every day again.

bio

1993 Jonas Schuba was born in Brunswick (Braunschweig), Germany. In winter 2010 he launched a film play club with his classmate Ronja Bauer. Today she is the other half of POC Film. 2012 he successfully completed his school leaving examination with a specialisation in art at the IGS Franzsches Feld. From that point on he was an intern at the Staatstheater Braunschweig until summer 2013. During his internship there, he spent time in the décor department and the light department and he also supported the PR. The main focus was on dramaturgy and direction. Since September 2013 he has been studying film- and TV-science at "die medienakademie" (media academy) Berlin. He has gone through an extensive education: parts of social and economy science as well as all the artistic and technical aspects of the field. Still, he has been able to specialize on film direction from the first day on. 2014 POC Film produced the short film “Vergessen“, which was directed and edited by him. Jonas managed his first live-direction in the winter of this year. It was the art-series "ARTIFEX" for a local TV-channel recorded in Studio Berlin. For the final production of his film class "Erlösungsgeld" (ransom), he was co-writer and did the film editing. Since 2017 he has been working on his bachelor thesis about narrative strategies in 360°-videos.

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interview (just in german so far)

Jonas, du bist selbst erklärter Filmemacher, befasst dich aber auch ein bisschen mit Medizin und Psychologie. Warum?

Der Mensch ist ein denkendes Gebilde, dass sich selbst kaum versteht. Dort gibt es soviel zu erforschen. Die Wissenschaft hat längst erkannt, das Geist & Körper untrennbar verschmolzen sind, aber es kann niemand genau sagen, was das eigentlich bedeutet.

 

Also forscht du eigentlich. Hättest du dann nicht eher Naturwissenschaftler werden sollen?

Nein, ich möchte ja intensiv aus meiner Fantasie schöpfen und mir hier und da Freiheiten herausnehmen. Unsere Vorstellungskraft ist eingeschränkt, was sicherlich auch eine Schutzfunktion ist. Doch es macht mir ungeheuren Spaß ihre Grenzen auszutesten. Meinem künstlerischen Schaffen liegt immer die Frage zu Grunde, wie wir funktionieren. Was nehmen wir war und was nicht? Wie verhält sich die Menschheit als ganzes und was hat das mit dem Einzelnen zu tun? Und im Großen und Ganzen komme ich dann zu der Frage, wie sich die Zukunft entwickeln wird.

 

Okay, und warum ist es dann gerade das Filmemachen, was du regelrecht lebst?

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung belehrt uns, das nichts unmöglich ist, nur halt sehr unwahrscheinlich. Also soll meine Kunst den Geist befreien. Ich möchte spekulieren, ich möchte Gedankenexperimente denken, die empirisch nicht denkbar wären. Und ich möchte das Unglaubliche zum Leben erwecken. Deswegen ist der Film mein Medium. In seiner Form ist alles möglich und das auf so vielen Ebenen: akustisch & visuell, physisch & psychisch, unterbewusst & bewusst.

 

Also ein Buch wäre dir zu einseitig?

Nein, keines Wegs. Ich liebe Bücher! Da steht der Text für sich alleine, aber ein gutes Buch kann viele Ebenen im Leser gleichzeitig aktivieren. Ich möchte auch mal ein Buch schreiben.  Die Beschränkung auf den Text macht es gerade zu einer Herausforderung. Als Leser genieße ich ganz besonders die Freiheit, mir alles selbst vorzustellen. Das ist die große Stärke von Büchern. Ein Film gibt dem Zuschauer alles exakt vor. Das heißt für mich als Regisseur, ich muss mir jede Kleinigkeit vorstellen und sie dann realisieren.

 

Trotzdem können Filme auch sehr vielfältig interpretiert werden, oder nicht?

Das sehe ich absolut genauso. Ich habe die Chance, dem Zuschauer ein viel exakteres Abbild meiner Vision zu unterbreiten.

Vielleicht geht das im Film sogar am ehesten, aber kein Werk ist jemals eins zu eins das, was im Kopf des Schöpfers ist. Irgendetwas steht immer zwischen Sender und Empfänger, im besten Fall ist die Verfälschung sehr gering.

 

Dann nur noch eine Frage. Auf welche Genre lässt sich deine Philosophie denn anwenden?

Da gibt es keine Grenzen. Die Herangehensweise lässt sich übertragen. Man könnte es vielleicht als Stil bezeichnen.

 

Ich stelle die Frage anders: Was möchtest du besonders gerne für Filme machen?

Zum Beispiel würde ich gerne mal einen Science-Fiction-Film machen oder einen Psychothriller.

 

Gibt es da  etwas bestimmtes?

Eine Distrupie in der Human enhancement eine Rolle spielt. Darüber möchte ich noch nicht zu viel verraten. Ich habe langfristig außerdem ein Projekt über psychische Erkrankungen und den Umgang damit in der Gesellschaft laufen. Das ist ein Thema mit viel Aufklärungsbedarf. Dazu würde sich auch ein Drama oder eine Tragikomödie anbieten. Ich bin gespannt, was die Zukunft  bringen wird.